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FinOps — wie wir die Cloud-Kosten um 40 % gesenkt haben

21. 08. 2019 Aktualisiert: 24. 03. 2026 1 Min. Lesezeit CORE SYSTEMScloud
Dieser Artikel wurde veröffentlicht im Jahr 2019. Einige Informationen können veraltet sein.
FinOps — wie wir die Cloud-Kosten um 40 % gesenkt haben

Die Cloud-Migration erfüllte die Erwartungen in Sachen Agilität. Aber die monatliche AWS-Rechnung wuchs schneller als das Geschäft. FinOps half uns, die Kosten um 40 % zu senken.

Wo das Geld abfloss

  • Dev-Umgebungen liefen 24/7 (Nutzung nur 8h/Tag)
  • Überdimensionierte Instanzen — t2.xlarge, wo t2.medium ausgereicht hätte
  • Verwaiste EBS-Volumes und Snapshots
  • Nicht optimierte S3-Lifecycle-Policies
  • NAT-Gateway-Datentransferkosten

Quick Wins

Scheduling: Wir schalten Dev- und Staging-Umgebungen automatisch um 19:00 Uhr ab und um 7:00 Uhr an. Wochenenden aus. Ersparnis: 65 % bei Non-Prod-Compute.

Right-Sizing: AWS Cost Explorer und CloudWatch-Metriken zeigten, dass 70 % der Instanzen überdimensioniert waren. Downsizing ohne Auswirkungen auf die Leistung.

Reserved Instances: Für stabile Workloads haben wir 1-Jahres-RIs gekauft. 40 % Rabatt gegenüber On-Demand.

FinOps-Kultur

Die wichtigste Änderung: Jedes Team sieht seine Kosten. Tagging-Strategie — jede Ressource hat Tags für Team, Projekt, Umgebung. Monatliche Kostenreviews mit Team Leads. Kosten sind Teil architektonischer Entscheidungen.

Tools

AWS Cost Explorer, AWS Budgets mit Alerts, Spot.io für Spot-Instance-Management. Wir erwägen Kubecost für Kubernetes-Kostenzuordnung pro Namespace/Service.

Cloud ist nicht günstig — ohne FinOps

Cloud ist günstig, wenn man es richtig verwaltet. FinOps-Praktiken haben uns Tausende Euro pro Monat gespart, ohne Auswirkungen auf Leistung oder Verfügbarkeit.

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