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IoT, Automatisierung & Robotik

Digitales mit Physischem verbinden.

Telemetrie, Edge Computing, Roboter-Lagerhäuser. Wir verbinden die digitale Welt mit der physischen.

Device Identity & Provisioning

Zero-Touch-Onboarding, X.509-Zertifikate, Fleet Management. Sicher ab dem ersten Einschalten.

Jedes Gerät muss vom ersten Moment an eine Identität haben. Ohne verifizierte Identität ist jedes Device ein potenzieller Angreifer. Zero-Touch-Provisioning bedeutet: Das Gerät wird eingeschaltet, registriert sich automatisch, erhält sein Zertifikat und seine Konfiguration — ohne manuellen Eingriff eines Technikers.

X.509-Zertifikate: Jedes Gerät hat ein einzigartiges Client-Zertifikat. Mutual-TLS-Authentifizierung — das Backend verifiziert das Gerät, das Gerät verifiziert das Backend. Zertifikatsrotation ohne Ausfallzeit. Echtzeitwiderruf kompromittierter Zertifikate über CRL oder OCSP.

Fleet Management: Zentrale Verwaltung von Tausenden von Geräten. Device Twin / Device Shadow für Soll- vs. Ist-Zustand. Gruppierung nach Standort, Typ, Firmware-Version. Massenoperationen — Konfigurationsupdate für eine gesamte Gruppe mit einem einzigen Befehl. Lifecycle Management: Provisioning → aktiv → Wartung → Decommissioning.

Enrollment-Flows: Manufacturing Provisioning (Zertifikat in der Produktionslinie), Field Provisioning (QR-Code + Aktivierung), Self-Provisioning (Gerät registriert sich selbst über Enrollment Service). Die Wahl richtet sich nach Gerätetyp und Deployment-Modell.

Azure IoT Hub DPS / AWS IoT Core: Managed Provisioning Services für Cloud-natives IoT. Custom Provisioning für On-Premise- oder Hybrid-Szenarien. Terraform für Infrastruktur, Ansible für Gerätekonfiguration.

provisioningx509fleet
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Telemetry & Streaming

MQTT, Kafka, Echtzeitverarbeitung. Daten vom Gerät zum Backend in unter 100 ms.

Telemetrie ist das Lebenselixier eines IoT-Systems. Ohne eine zuverlässige Datenpipeline sind Sensoren nur teure Hardware. Wir bauen Telemetrieketten, die Daten vom Gerät zum Backend zuverlässig, schnell und mit garantierter Reihenfolge liefern.

MQTT als Transport: Leichtgewichtiges Protokoll für unzuverlässige Netzwerke. QoS-Stufen (0 = Fire-and-Forget, 1 = mindestens einmal, 2 = genau einmal) je nach Datenkritikalität. Persistente Sessions für Geräte mit intermittierender Konnektivität. MQTT 5.0 mit Topic-Aliases und Shared Subscriptions für effizienteres Routing.

Kafka für Stream Processing: MQTT-Broker liefert Daten an Apache Kafka. Kafka als zentraler Event Store — Aufbewahrungsrichtlinie nach Bedarf (Stunden bis Jahre). Stream Processing über Kafka Streams oder Apache Flink: Aggregation, Windowing, Echtzeit-Anomalieerkennung. Consumer Groups für parallele Verarbeitung.

Latenz und Durchsatz: End-to-End-Latenz vom Sensor zum Backend unter 100 ms im LAN, unter 500 ms über Mobilfunk. Durchsatz: Tausende Nachrichten pro Sekunde pro Broker-Instanz. Horizontale Skalierung — Hinzufügen von Brokern ohne Ausfallzeit.

Datenpipeline: Rohe Telemetrie → Validierung und Anreicherung → Stream Processing → Zeitreihendatenbank (InfluxDB, TimescaleDB) + Event Store (Kafka) + Alerting Engine. Jeder Schritt ist unabhängig skalierbar und überwacht. Dead Letter Queue für Nachrichten, die die Validierung nicht bestehen.

Kompression und Batching: Protocol Buffers oder MessagePack für effiziente Serialisierung. Batching auf dem Gerät zur Reduzierung des Netzwerk-Overheads. Adaptives Sampling — 1/min im Normalbetrieb, 10/s bei einer Anomalie.

mqttkafkaTelemetrie
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Edge Computing

Verarbeitung am Netzwerkrand. Computer Vision, Anomalieerkennung, Entscheidungen ohne Cloud.

Nicht alles gehört in die Cloud. Wenn eine Sortieranlage eine Entscheidung in 10 ms braucht, kann man nicht auf einen Round-Trip zu Azure warten. Edge Computing verarbeitet Daten dort, wo sie entstehen — auf dem Gerät oder im lokalen Netzwerk. Die Cloud bekommt Ergebnisse, keine Rohdaten.

Computer Vision an der Edge: NVIDIA Jetson, Intel NCS, Coral TPU. Für Edge-Inferenz optimierte Modelle — TensorRT, OpenVINO, TensorFlow Lite. Qualitätsprüfung an Produktionslinien (Fehlererkennung), OCR auf Etiketten, Personenzählung, Sicherheitszonenüberwachung. Inferenz unter 50 ms pro Frame.

Anomalieerkennung: Statistische und ML-Modelle, die lokal laufen. Vibrationsanalyse für prädiktive Wartung, Temperaturabweichungserkennung, Anomalien im Energieverbrauch. Die Edge entscheidet „etwas stimmt nicht” und sendet einen Alert — sie sendet keine Gigabytes an Rohdaten in die Cloud.

Edge-Orchestrierung: K3s (Lightweight Kubernetes) oder Docker auf Edge-Geräten. GitOps für Deployment — gleicher Workflow wie für die Cloud. Zentrale Verwaltung über Azure IoT Edge, AWS Greengrass oder einen Custom Orchestrator. Rolling Updates, Health Checks, automatischer Neustart.

Offline-Resilienz: Edge-Knoten arbeiten auch bei Konnektivitätsausfall autonom. Lokaler Cache, Store-and-Forward für Telemetrie, lokale Decision Engine. Nach Wiederherstellung der Konnektivität Synchronisation mit der Cloud. Kritische Entscheidungen (Linie stoppen, Sicherheitsalarm) hängen nie von Cloud-Konnektivität ab.

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OTA Updates

Staged Rollout, Canary Releases, automatischer Rollback. Nie die gesamte Flotte auf einmal aktualisieren.

Ein fehlerhaftes OTA-Update kann Tausende Geräte gleichzeitig lahmlegen. Und anders als bei einem Server können Sie IoT-Geräte im Feld nicht per SSH neustarten. OTA-Updates für IoT erfordern einen paranoiden Ansatz bei Rollout-Strategie, Verifizierung und Rollback.

Staged Rollout: Wir aktualisieren nie die gesamte Flotte auf einmal. Canary-Gruppe (1–5 % der Geräte) → Early Adopters (10–20 %) → General Availability. Automatische Validierung zwischen jeder Phase: Crash-Rate, Telemetrie-Health, Business-KPI. Wenn Metriken sich verschlechtern, stoppt der Rollout.

A/B-Firmware: Dual-Partition-Schema (A/B). Die aktive Partition läuft mit der aktuellen Firmware; die neue wird auf die zweite geschrieben. Nach erfolgreichem Boot wird die neue Partition aktiv. Bei Fehler automatischer Fallback auf die vorherige Version. Keine gebrickten Geräte.

Differentielle Updates: Wir senden nicht die gesamte Firmware — nur den Diff zur aktuellen Version. Für Embedded Linux (Yocto, Buildroot) nutzen wir Mender oder RAUC. Update-Größe um 60–80 % reduziert, schnelleres Deployment, niedrigere Datenkosten über Mobilfunk.

Sicherheit: Firmware-Images sind digital signiert. Das Gerät verifiziert die Signatur vor der Installation. Secure Boot Chain — vom Bootloader bis zur Anwendung. Anti-Rollback-Schutz — eine ältere (potenziell verwundbare) Version kann nicht installiert werden.

Planung und Einschränkungen: Updates außerhalb der Spitzenzeiten. Berücksichtigung des Akkustands (kein Update unter 30 %). Konnektivitätsanforderungen (WLAN bevorzugt gegenüber Mobilfunk). Benutzerbestätigung bei Consumer-Geräten, automatische Updates bei Industriegeräten.

otafirmwarerollout
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Automation & Robotics

Sortierlinien, AMR-Roboter, Pick & Place. Koordination zwischen IT- und OT-Welt.

Automatisierung dreht sich nicht um Roboter — sondern um Orchestrierung. Ein Roboter, der Pakete sortiert, ist nur ein Aktuator. Der Wert liegt im System, das weiß, wohin jedes Paket gehört, Dutzende Roboter gleichzeitig koordiniert und in Echtzeit auf Ausnahmen reagiert.

Sortierlinien: Integration mit SPS (Siemens, Rockwell, Beckhoff) über OPC-UA. Steuerungslogik für Sortierung nach Ziel, Priorität, Abmessungen. Echtzeit-Durchsatzüberwachung, Stau-Erkennung, automatische Wiederherstellung. Angebunden an WMS — die Sortierlinie weiß durch die Integration mit dem Lagersystem, was sie sortiert.

AMR (Autonome Mobile Roboter): Koordination einer Roboterflotte in Depot oder Lager. Traffic Management — keine Kollisionen, optimales Routing. Integration mit WMS für Aufgabenzuweisung (Pick, Transport, Nachschub). Fleet Management: Laden, Wartung, Leistungskennzahlen pro Roboter.

IT/OT-Konvergenz: Die OT-Welt (SPS, SCADA, Sensoren) spricht andere Protokolle als die IT (REST, Kafka, SQL). Wir bauen eine Integrationsschicht, die beide Welten sicher verbindet. OPC-UA als Standard, Custom-Adapter für Legacy-Protokolle (Modbus, PROFINET). DMZ zwischen IT- und OT-Netzwerken.

Digitaler Zwilling: Ein virtuelles Modell des physischen Prozesses. Änderungen simulieren, bevor sie auf der realen Linie eingesetzt werden. What-if-Analysen — was passiert, wenn wir den Durchsatz um 20 % erhöhen? Wo ist der Engpass? Eine Trainingsumgebung für neue Bediener ohne das Risiko von Hardwareschäden.

AutomatisierungRobotikamr
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Monitoring & Predictive Maintenance

IoT-Dashboards, Anomalieerkennung, Ausfallvorhersage. Von reaktiver zu prädiktiver Wartung.

Reaktive Wartung kostet 3–10× mehr als prädiktive Wartung. Ein ungeplanter Produktionslinienausfall kostet Zehntausende pro Stunde — verlorene Produktion, Überstunden, Expressteile. Prädiktive Wartung erkennt das Problem Tage oder Wochen im Voraus.

Condition Monitoring: Kontinuierliche Datenerfassung von Sensoren: Vibration, Temperatur, Strom, Druck, akustische Emission. Baseline für den Normalbetrieb, Alerting bei Schwellwertüberschreitung. Trendanalyse — langsam steigende Vibration = Lager am Ende der Lebensdauer.

ML-Modelle für Vorhersage: Überwachte Modelle, trainiert auf historischen Daten (Ausfallhistorie + Sensordaten). Remaining Useful Life (RUL) Vorhersage — „der Motor hält noch ca. 14 Tage”. Unüberwachte Anomalieerkennung für unbekannte Ausfallmuster. Modelle laufen auf der Edge (schnelle Entscheidungen) und in der Cloud (komplexe Analysen).

IoT-Dashboards: Grafana mit Echtzeitdaten aus InfluxDB/TimescaleDB. Gesamtflottenübersicht auf einem Bildschirm. Drill-Down auf einzelne Geräte. Historische Trends, Gerätevergleiche, Schicht-über-Schicht-Analyse. Mobiler Zugriff für das Wartungsteam im Feld.

Wartungs-Workflow: Alert aus dem Monitoring-System → automatische Arbeitserstellung im CMMS → Zuweisung an Techniker → Reparaturbestätigung → Abschluss. Integration mit ERP für Ersatzteilbestellung. KPIs: MTBF (Mean Time Between Failures), MTTR, Overall Equipment Effectiveness (OEE).

ROI prädiktiver Wartung: Typischerweise 25–30 % Reduzierung der Wartungskosten, 70–75 % Reduzierung ungeplanter Ausfälle, 20–25 % Verlängerung der Gerätelebensdauer. Amortisationszeit 6–12 Monate.

monitoringVorhersageWartung
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IoT Stack

IoT Stack

IoT im industriellen Kontext ist ein vollständiger Stack — das Gerät sammelt Daten, Konnektivität liefert sie, die Edge verarbeitet sie, das Backend koordiniert, Visualisierung zeigt den Zustand und Aktionen steuern den Betrieb. Ohne eine einzige Schicht haben Sie nur ein teures Thermometer.

Beispiel aus der Praxis: Automatisiertes Depot: Roboter sortieren Pakete, Sensoren überwachen den Förderbandstatus, die Edge berechnet in Echtzeit, das Backend koordiniert die Sendungswarteschlange — alles auf einer Architektur.
  • Geräteidentität und sicheres Provisioning
  • Telemetrie mit Latenz < 100 ms
  • OTA-Updates mit Staged Rollout
  • Edge Processing für kritische Entscheidungsfindung
>99.9%
Device uptime
<100ms
Telemetrie-Latenz
99.8%
OTA success rate
<30s
Incident detection

Jak to děláme

1

Assessment & Sensor-Audit

Wir erfassen die Umgebung, vorhandene Hardware und definieren die Automatisierungsziele.

2

PoC & Prototyp

Wir bauen einen funktionsfähigen Prototyp mit echten Sensoren und validieren das Konzept in der Praxis.

3

Integration & Edge-Deployment

Wir verbinden die IoT-Schicht mit Unternehmenssystemen und deployen Edge Computing.

4

Pilotbetrieb

Kontrollierter Betrieb auf einem ausgewählten Abschnitt mit Monitoring, Alerting und Feinabstimmung.

5

Scale-out & Wartung

Ausweitung auf den gesamten Betrieb, prädiktive Wartung und kontinuierliche Optimierung.

When you need an IoT solution

Typical situations

  1. Data graveyard — Sensors collect data but nobody uses it. Terabytes of telemetry without a single alert.
  2. People doing robots’ work — Manual processes, hundreds of man-hours per month.
  3. Unmanaged devices — Firmware never updated, monitoring non-existent. Black box.
  4. Siloed systems — OT and IT worlds never meet.

How we proceed

  1. Discovery & Assessment — We map the operation, identify use cases with the highest value.
  2. Pilot & PoC — Pilot solution on a limited number of devices. We validate connectivity and integration.
  3. Scale-out — Expansion to full scope. Edge computing, device management, automation.
  4. Production Readiness — Hardening, security, monitoring, disaster recovery.
  5. Operations & optimisation — Predictive maintenance, continuous improvement, fleet management.

Stack

MQTT, AMQP, Kafka, Azure IoT Hub, AWS IoT Core, Docker (ARM), K3s, Raspberry Pi, NVIDIA Jetson, OpenCV, TensorFlow Lite, Grafana, InfluxDB, TimescaleDB, Prometheus, OPC-UA, Modbus, BLE, LoRaWAN, Terraform.

Häufig gestellte Fragen

Das hängt vom Anwendungsfall ab. Für Edge Computing und CV: NVIDIA Jetson oder industrielle ARM-Computer. Für Sensorik: Raspberry Pi, ESP32 oder industrielle SPS. Wir wählen nach Anforderungen, nicht nach Dogma.

Ja. Wir integrieren über OPC-UA, Modbus, industrielle Busse und proprietäre Protokolle. Wir verbinden die OT- und IT-Welt sicher und schrittweise.

Device Hardening, Secure Boot, Zertifikatsrotation, Audit Trail. Sicherheit ist in die Architektur eingebaut — Fail-Safe-Modi, kontrollierte Updates, Zero-Touch-Provisioning.

Ja. Azure IoT Hub, AWS IoT Core. Fleet Management, Device Twin, automatisches Decommissioning. Wir skalieren von Dutzenden bis zu Zehntausenden von Geräten.

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